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Berufswahlpass

Einen Ordner für die Berufswahlvorbereitung anzuschaffen, gehörte an der Realschule schon von Anfang an für alle Neuntklässler dazu. Hier wurden alle Unterlagen gesammelt und geordnet, die für die Berufsorientierung von Bedeutung waren (Bewerbungsunterlagen, Referate, Materialen aus dem BWV-Unterricht etc.)

 

bwv-pass coverSeit 2012 ist der „Berufswahlpass“ als ein Standardelement für alle achten Klassen verpflichtend. Der Ordner des Ritterbach-Verlages ist mehr als nur ein Ordner; er enthält eine Übersicht sowie Unterlagen zu bestimmten Themen, ist ansprechender gestaltet und dient als Portfolioinstrument, d.h., er hilft den Schülern ihren Berufswahlprozess selbstständig zu strukturieren. Alle Berufsfindungsaktivitäten werden hier dokumentiert.

 

Der Ordner kostet 7,-€, wird aber bis jetzt vom Kultusministerium bzw. vom Kreis Borken als Referenzkommune finanziert.

 

 

 

 

Potenzialanalyse

 

Ein neues verbindliches Standardelement für alle achten Klassen ist die Potenzialanalyse, bei der die persönlichen Stärken, Interessen und Neigungen der Schüler `entdeckt´ werden sollen.

Es handelt sich um eine eintägige Veranstaltung, die vom JFB Stadtlohn e.V. in den Räumen der Owwering-Schule in Stadtlohn durchgeführt wird.

Dabei wird ein Interessentest („Talente-Check“) mit handlungsorientierten, praktischen Aufgaben kombiniert, die in Kleingruppen zu bearbeiten sind.

Die Ergebnisse dieser Potenzialanalyse werden am Ende mit den Teilnehmern ausgewertet und später in schriftlicher Form überreicht.

Sie werden im Berufswahlpass abgeheftet und können von Schülern und Eltern eingesehen werden. Die Analyse soll eine Grundlage für die weitere Förderung bis zum Übergang in eine Ausbildung oder weiterführende Schule bilden. Auch für die Arbeitsagentur liefern die Ergebnisse dieser Untersuchung erste Anhaltspunkte für die weitere berufliche Beratung.
Finanziert wird die Potenzialanalyse vom Kultusministerium.

 

 

Traumjob

Die Schüler besuchen einen Tag einen Betrieb außerhalb von Vreden und haben so die Möglichkeit, eine Branche, einen Betrieb oder einen bestimmten Beruf kennen zu lernen, die/der in Vreden nicht vertreten ist. Dabei können sich die Schüler aus einem Pool von Stellen einen Betrieb aussuchen. Vorbereitet wird diese Aktion durch die Bürgerstiftung Westmünsterland. Herr Badde organisiert diese Veranstaltung an der Schule und ist Ansprechpartner dafür.

Die Fahrten zu den Firmen müssen von den Eltern übernommen werden; meistens werden Fahrgemeinschaften gebildet.

 

 

Berufsfelderkundung

Das Erkunden von Berufsfeldern stellt ein neues Standardelement der beruflichen Orientierung im achten Schuljahr dar. Die Schüler suchen sich ihren Neigungen entsprechend und auf der Potenzialanalyse basierend einen Praktikumsplatz für einen Tag. So gewinnen sie Einblicke in ein Berufsfeld, z.B. in Metallberufe, in Gesundheitsberufe etc. Es soll sich nicht um eine Besichtigung handeln; die Schüler sollen an dem Tag möglichst selbstständig Berufe erkunden. Dafür werden ihnen Aufgaben mit an die Hand gegeben.

Bisher haben einige Firmen von sich aus Plätze angeboten. Der Pool an Stellen ist aber noch sehr dürftig und daher müssen sich die meisten Schüler selbst eine Stelle für diesen Tag suchen.

 

 

 

Girlsday logo2

 

 

Seit vielen Jahren findet bundesweit meist am vierten Donnerstag im April der Girls´ Day oder Mädchen-Zukunftstag statt, ein besonderer Tag für die Mädchen, an dem sie einen eher `männertypischen´ Beruf kennen lernen sollen.  Unternehmen und Organisationen öffnen ihre Türen speziell für Schülerinnen und vermitteln ihnen einen Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe und auch Studiengänge in den Bereichen Handwerk, Technik, Informationstechnologie oder auch Naturwissenschaften. Es geht darum, dass das Spektrum der Ausbildungsberufe erweitert wird.
Die Mädchen erhalten so die Chance, neue Fähigkeiten, Begabungen und Interessen zu entdecken, die sie in einem `frauentypischen´ Beruf vielleicht gar nicht ausschöpfen können. Die Bandbreite der Berufe wächst also erheblich, weil die Mädchen eher bereit und interessiert sind, Berufe ins Auge zu fassen, über die sie vorher nie nachgedacht hätten.

 

Seit einiger Zeit wird parallel zum Girls´ Day auch ein Boys´ Day angeboten, bei dem es darum geht, dass auch die Jungen die Gelegenheit bekommen, einen Tag lang einen eher ´frauentypischen´ Beruf kennen zu lernen. So erfahren sie einiges über verschiedene Ausbildungsberufe und auch Studiengänge im sozialen, pädagogischen, medizinischen oder hauswirtschaftlichen Bereich.

 

Die Teilnahme am Girls´Day bzw. Boys`Day war bislang freiwillig. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich ihre Stellen selbst. Die Eltern müssen einen Antrag auf Freistellung vom Unterricht ausfüllen. Hier wird eingetragen, welchen Betrieb oder welche Einrichtung die Tochter /der Sohn an diesem Tag kennen lernt. Außerdem muss eine Bestätigung des Betriebes abgegeben werden.

Am Ende des Girls´Day oder Boys´Day sollen sich die Schüler eine Teilnahmebestätigung vom Betrieb ausfüllen lassen.

 

 

Betriebserkundungstag in Vreden

Auf Initiative des Industrieausschusses veranstalten etwa 30 Unternehmen in Vreden einen Betriebserkundungstag oder „Schülertag“. In kleinen Gruppen erhalten die Schüler an einem Vormittag Einblick in drei Betriebe bzw. Dienstleistungseinrichtungen. Oft findet eine Besichtigung mit anschließender Präsentation statt; informiert wird vor allem über Ausbildungsmöglichkeiten in Vreden.

Betriebserkundungstag 8Kl

Damit jeder Schüler ein möglichst breites Spektrum kennen lernt, sind die Gruppen so aufgeteilt, dass ganz verschiedene Firmen besichtigt werden. An der Realschule sind alle Schüler der achten Klassen verpflichtet teilzunehmen; für die Neuntklässler ist die Teilnahme freiwillig.

Die Gruppen werden von Lehrern und Eltern begleitet (Wir suchen jedes Jahr Mütter und Väter, die Interesse haben, mitzufahren.)

An dieser Veranstaltung beteiligen sich auch das Gymnasium, die Hauptschule und die Förderschule.

 

Speed-Dating

In einer Doppelstunde berichten die Neuntklässler den Schülern der achten Klassen von ihren Erfahrungen mit dem Praktikum. Dazu wird eine lange Reihe von Tischen und Stühlen im Flur aufgestellt, so dass sich die Achtklässler und Neuntklässler gegenüber sitzen. Alle paar Minuten wechseln die Achtklässler ihren Platz, so dass sie sich etwa über sieben verschiedene Praktikumsstellen informieren können. Die Neuntklässler bringen ihre Praktikumsordner mit.